wie viele von uns bin ich 1987/1988 durch einen Esotera Artikel zur Radionik gekommen. Ich hatte damals die Gelegenheit mit dem Autor des Artikels, Marco Bischoff zu telefonieren. Was er mir über Radionik berichtete hörte sich so unglaublich und doch so (esoterisch/magisch) logisch an, dass es für mich keinen Zweifel gab: Hier beginnt die Zukunft.
Im Laufe der folgenden Jahre hatte ich ca. zwanzig gekaufte Radionikgeräte und mindestens genauso viele Eigenbauten und Modifizierungen klassischer Geräte.
Eines jedoch habe ich nie aus den Augen verloren und ist auch Anlass für diesen Beitrag. Radionik ist das, was manche salopp ein "Mind Game" nennen. Andere sagen angewandte Gedankenkraft dazu. Wieder andere ein Ritual - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Claudios Erklärungsmodelle hierzu finde ich sehr gut.
Damals bestanden die Geräte aus mehr oder weniger intelligent kaschierten, pseudoelektronischen Kreisläufen. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Der Bericht im neuen Radionik Newsletter über den Einsatz von Dioden in Radionikgeräten, bestätigt das eindrucksvoll.
So kam ich auch sehr bald auf das, was einige auch "mentale" Radionik nennen. Anlass hierzu war ein Papiermodell, das SE-05, welches mir aus den USA übersandt wurde (hier in Deutschland über www.radionik.biz erhältlich). Im Gegensatz zum SE-5 ist das SE-05 ein DIN A 4 Karton bedruckt mit 2 Feldern für Muster, einem Stickpadfeld und einer 100er Skala zum Abtasten.
Radioniker wissen, dass dies ausreicht um erfolgreich zu arbeiten. Alles andere, was wir benutzen dient der Schnelligkeit beim Arbeiten oder auch dem Komfort. Die Ergebnisse sind jedoch gleich gut oder schlecht, je nach Radioniker.
Mit der Zeit ging ich dazu über Behandlungen mit einfachen Skizzen zu machen. Ich malte zwei Quadrate auf einen Notizzettel und verband beide mit einem Strich. Auf das rechte Quadrat legte ich ein Muster. Auf das linke ein Mittel oder ein Treatment-Command.
Später oft nur noch das Wort "AutoRemedy", basierend auf dem Auto-Simile-Konzept von Bruce Copen (Infos auf www.copen.de).
Man muss sich also schon etwas dabei denken.
Über die Einwirkzeit, also die Treatmentdauer wurde schon viel berichtet. Meine Erfahrung bei diesem Konzept war, dass es sich dabei nur um Sekunden handelte. Entscheidend dabei ist wohl, dass beide Komponenten, also Muster und Mittel, über das Bewusstsein oder im Beisein des Radionikers, miteinander in Kontakt kommen.
Nachdem ich Anfang der 90ger Jahre in der Zeitschrift Naturheilkunde einen Bericht über einen Arzt las, der seine Patienten erfolgreich behandelte, indem er ihnen kleine Zettel mit Informationen auf die Haut klebte (Schrift nach unten), begann ich mehr in diese Richtung zu arbeiten.
Dieser Arzt war der Meinung, dass eine Vielzahl von Störungen aus einem Überschuss an Lebensenergie resultierten. Ein Therapieansatz war, dieses Zuviel an Energie abzuleiten. Er klebte Zettel mit (-) Vitalität auf den linken Unterschenkel der Patienten.
Ein Selbstversuch brachte erstaunliches zutage. Innerhalb von Sekunden wurde mir schwindelig, bekam ich wackelige Knie und Heißhungerattacken, wie nie zuvor in meinem Leben. Ich versuchte es auch an Familienmitgliedern mit ähnlichen Ergebnissen.
Ich kann dieses Konzept keinesfalls empfehlen, doch das Prinzip funktioniert.
Sehr bald ging ich dazu über die Zettel weg zulassen. Noch heute, z.B. auf Reisen oder in Situationen in denen ich kein Radionikgerät zur Verfügung habe, benutze ich folgende modifizierte Methode: ich schreibe mit dem Finger eine Rate oder das, was ich behandeln will auf meinen Oberschenkel. Nach einigen Sekunden Einwirkzeit (Ritual muss sein!) wische ich es mit der Hand weg, denn nach meinem Verständnis genügt allein der Input der Information!
Die Ergebnisse sind identisch mit denen einer regulären Radionikbehandlung.
Wobei zu beachten ist, dass die Wirksamkeit der Radionik mit ihren vielen Möglichkeiten immer im Auge des Anwenders liegt bzw. von dem abhängt, was dieser für möglich hält.
Leider werde ich an der Radionik-Tagung nicht teilnehmen können und habe deshalb dieses Forum gewählt um von meiner Radionik-Erfahrung zu berichten.
Für 2007 wünsche ich der DRG spannende Diskussionen und eine erfolgreiche und inspirierende Tagung!!!

