S 1 - AUSGANGSPOSITION
Salut zusammen,
Jetzt beginne gezielt ich mit den Sachthemen, die ich mir vorgenommen hatte.
Als erstes müssen die Grundmauern fest stehen, deshalb stehen die "Grundmauern des Verstehens der Sache" als erstes an.
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Vorneweg wollte ich kurz skizzieren, von welcher Ausgangsposition her ich das Thema angehe. Das könnte es evtl. leichter machen, auf diese und auch andere Beiträge zu antworten.
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- Weil ich aber nicht sicher weiß, wieviel Zeit mir heute zum Schreiben hier zur Verfügung steht, habe ich umdisponiert: ich gehe jetzt gleich schnurstracks zur zweiten (längeren) Post über, damit ich auf jeden Fall heute "endlich zur Sache komme" (und diesen Beitrag auch heute noch abschließen kann). Darum lasse ich - ausnahmsweise - den Platz hier zunächst frei: den Vorspann kann ich leicht in Kürze (per "Beitrag überarbeiten") nachtragen (er ist auch nicht essentiell).
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26.9.: Jetzt erfolgt der Nachtrag:
Ich habe bisher keinerlei praktische Erfahrung mit diesem Gebiet der "Radionik", weder als Klient noch als Anwender, auch nicht als guter Bekannter eines solchen oder solchen.
Das gleiche gilt für "Geistheilung" im Allgemeinen.
Ich habe mir keine feste Meinung zu diesem oder jenem gebildet, auch für mich kein "festes Bild" gezeichnet, was ich davon halte oder wie ich es evtl. verstünde.
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Ich versuche grundsätzlich der Devise zu folgen, für recht viele Dinge prinzipiell offen zu sein, also nicht viel grundsätzlich für unmöglich oder unsinnig zu halten, ABER auf der anderen Seite gleichzeitig sehr kritisch zu sein (das Wort kommt aus der Sprache der Alten Hellenen und heißt ursprünglich so viel wie "unterscheiden", hier i.S.v. "sorgfältig abwägen, auseinanderhalten und unterscheiden, was wahr oder falsch, gut oder schlecht, wertvoll oder nicht etc. ist".).
Dies beides zusammen, abwechselnd, parallel, auch gleichzeitig zu betreiben, ist anstrengend, weil es hohen Aufwand erfordert, wenn konsequent durchgeführt - doch langfristig ist Nichts besser und erfolgbringender, so meine Überzeugung. Daher hab' ich mir das Prinzip auserkoren.
Eben dieses gedenke ich auch hier anzuwenden.
Außerdem habe ich einen deutlichen Hang zur Gründlichkeit, wie bereits in meinem allerersten Themenfaden ("Anmerkungen zu Rundbriefinhalten") erwähnt und wie man sehr bald auf dem Forum bemerken wird. Insbesondere dann, wenn mir etwas wichtig erscheint.
Das ist eine anstrengende Haltung, zuallererst für mich selber, dann evtl. auch für Andere. Die Erfahrung zeigt aber noch mehr als ein wenig grundsätzliches Nachdenken, daß solches Vorgehen sich - gerade eben bei wirklich wichtigen Dingen - letztendlich lohnt und auszahlt und Vieles gerade erst dadurch ermöglicht wird. Darum würde ich auch dann nicht davon ablassen, wenn ich das gut könnte.
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Des Weiteren: Ich bin kein "Esoteriker" (was sowieso ein sehr unscharfer Begriff ist - und offensichtlich auch einer, der von Etlichen vermieden wird, die von vielen Anderen als solche angesehen werden).
Ich habe durchaus Sympathie für Religion und auch selber Interesse an dem Gebiet. Ich sehe "Wissenschaft" kritisch, in all ihren Aspekten - nicht zuletzt der Naivität, die vielen Hauptberuflichen "Wissenschaftlern" zueigen ist. Schließlich weiß ich, trotz auch "wissenschaftlicher" Schulung, daß das nicht der wichtigste Teil des Lebens ist - i.w.S. Künstlerisches ist deutlich mehr mein eigener "Schwerpunkt" und mir entsprechend wichtiger.
Das stimmt aber andererseits nicht milde für alles Mögliche, für "komisches Gequirle" von dürftiger Qualität: so kommt "Esoterik" nämlich oft einher.
Nach meinen gelegentlichen Eindrücken eher "vom Rande her" ist das eine komische Szene. Zunächst liegt ein großer Widerspruch darin, sich immer irgendwie auf ein "Wissen" zu berufen, das früher - tatsächlich oder angeblich- in Kreisen Ausgesuchter und Eingeweihter weitergegeben wurde, und das dann heute ständig öffentlich im Mund zu führen und auch regelrecht auf dem Jahrmarkt zu "verhökern".
Dann ist das auch Alles ganz wunderbar "schwabbelig" und nebulös und wird bei jeder Gelegenheit ganz nach Willkür zurechtgebogen und geknetet, Namen und Begriffe werden gerne im Mund geführt, aber meist ohne inhaltliche Disziplin (und wer hätte "Quellen alter Weisheit" tatsächlich selber studiert, und dazu im Original?).
Schließlich wird einerseits "die Wissenschsft" sehr gerne als engstirnig, einseitig, beschränkt und was nicht alles attakiert - um sie gleich darauf für Belege irgendwelcher Thesen (und Verkaufsproduktqualitäten !) schon wieder ins Feld zu führen - oder vielmehr "Häppchen", pseudowissenschaftlich ohne Verständnis herausgepickte Begriffe und Theoriefetzen.
Also insgesamt: Religionsbruchstücke, etwas schlechte Kunst und Poesie und vorgeblich "wissenschaftliche" Versatzstücke willkürlich zusammengemengt und zusammengestoppelt; das ergibt dann so die Gemengelage.
Die Leute "dürfen" ja, wenn's wollen. Nur ist's oft peinlich. Und vor Allem wenn sie damit ernsthaft überzeugen wollen, oder man ihnen etwas abnehmen soll, was sie mit Ihrer Privatmischung oder ein paar Schlagworten zu stützen versuchen, wird es fast schon dreist, Anderen so etwas zuzumuten.
- Und sich irgendwie erhaben und im Besitz Höherer Weihen zu wähnen, weil man so ein paar Sachen nachzusprechen gelernt hat...
Ergo: Es stößt ab, wenn Leute damit kommen und erwarten, man würde beeindruckt und ihnen brav zunicken...
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Woher stammen meine bisherigen Informationen zum Thema "Radionik"?
1. Etwas Lektüre hier und dort,
.von ein paar Internetseiten,
.ein Artikel aus einer Zeitschrift (die ich wegen eines anderen Inhaltes vor etwa zwei Jahren auf einer Messe in die Hand gedrückt bekam),
.ein paar Buchrezensionen.
2. Ein Vortrag (auf derselben Messe) von einem Anwender (wohl aber nicht "offiziellen" Vertreter) des "Quantec"-Gerätes: ein Heilpraktiker "mit Physik im Mund" (aber nicht im Kopf) , halt so gängige Sachen aneinanderreihend mit Bewußtsein und Weltbildwende und welcher große Forscher was gesagt haben soll (ohne Kontext und Quellen) und überhaupt alles ganz "apart", ohne erkennbaren Zusammenhang und Stringenz und letztlich mit all dem "Eso-Nebel" überhaupt nichts erklärend (und irgend so eine ältere Groupy-Tante, die zufällig neben mir saß, hat immer andächtig "Ja, Ja " gesagt und genickt). Und ansonsten war er auch "komisch". - Also das war meine wenig erhebende Begegnung mit der "Radionik"-Szene bisher.
- Dies ist auch einer der Gründe, warum ich auf Geschwurbel ohne Toleranz reagiere... -
3. Von Ihrem Informationsportal einige Aufsätze und Buchbeschreibungen,
.Alles vom Forum "vor meiner aktiven Zeit" (und auch, was seither folgte) und
.Alle Rundbriefe aus dem Archiv je zwei Mal.
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Meine Einschätzung nach all dem bisher:
1. Ich weiß von Heilverfahren, die heute wissenschaftlich nicht zu erklären sind, aber wirksam sind, mit SICHERHEIT.
2. Ich halte die Existenz von so etwas wie "Geistheilung" für wahrscheinlich.
3. Ich halte die Wirksamkeit dieser "Radionik" für möglich, daß "es tatsächlich funktioniert".
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Warum es mich interessiert ?
- Die Fortsetzung folgt...
...jetzt (27.9.): - ...
- Deshalb, weil mir die Tragweite einigermaßen klar ist: wenn "das wirklich so ist", wenn "das tatsächlich 'funktionieren' sollte", dann...
... ist das "eigentlich" gar nicht auszudenken, was das bedeutet: die Implikationen sind fast gigantisch !
Das betrifft zum einen die mehr philosophische Seite, was es bedeuet für den "Aufbau" und das "Funktionieren" dieser Welt, unser - und zunächst v.a. mein - Weltverständnis überhaupt.
Und zum anderen die praktische Seite: was dann eventuell alles möglich wäre, ...
Was davon wichtiger ist ? - das kann man nicht sagen: einmal wiegt mir die eine Seite mehr, ein andermal die andere; im Ganzen ist beides "schwerwiegendst" !
Eigentlich müßte man das "auch selber lernen", ungeachtet des Aufwandes, "wenn die Geschichte tatsächlich wahr sein sollte"...
Fazit: weil mir dies alles dämmert und die Dimensionen der Bedeutung nicht verborgen sind, interessiert es mich sehr und deshalb investiere ich auch diese Zeit hier.
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Wie geht man nun vor, von dieser Ausgangsposition aus ?
Nun, in drei Schritten.
1. Bemüht man sich, zu verstehen, was "die" sagen und denken; gründlich, bis es in sich "klar und stimmig" wird (überprüfbar ist dieses "Verstehen", indem man versucht, es selber zusammenhängend und schlüssig wiederzugeben - wie bei allen Lerninhalten...).
2. Versucht man, durch Erfahrungen oder irgend eine Weise von "Überprüfung" herauszubekommen, ob es einen "wirklich überzeugt", jenseits von Gedankengängen, Annahmen, vageren Gefühlen, "Glaubensneigung" und Theorie.
3. Würde man dann gegebenenfalls die Konsequenz ziehen, diese Sache, dieses Gebiet auf die eine oder andere Weise in sein Leben einzubeziehn: dann wird es also praktisch konkret.
In dieser Reihenfolge.
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- Das wäre also der Hintergrund, vor dem und warum ich hier schreibe.

