Elektronische Magie ?

Wer etwas über Radionik wissen möchte ...

Moderator: Claudio Romanazzi

Elektronische Magie ?

Beitragvon Papillon » 13.02.2010, 14:19

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Hallo zusammen,

nachdem ich hier im Forum nun schon einige Zeit mitlese, möchte ich mich auch mal "aktiv" dran beteiligen.
Es gibt einige Punkte bezüglich der Radionik die mir noch etwas Kopfzerbrechen bereiten.

1.) Die immer wiederkehrende Diskussion um die Frage: WIE FUNKTIONIERT RADIONIK ?
Wie ich mittlerweile gelesen habe "funktionieren" Radionikgeräte nicht, es gibt kein "besenden" und kein "bestrahlen", keine "Wirkungen" oder sonstige physikalisch nachvollziehbaren Effekte oder Einflußnahmen.
Ist Radionik nun "Elektronische Magie" wie es Marco Bischof benennt, sind es "Computer die beten?" wie einem Artikel über Radionik als Frage vorangestellt ?
Ist es eine Art von Glauben oder Ersatzreligion. oder durch Geräte unterstützte Geistheilung ?
Ist es die gerne bemühte Quantenpysik, die viele benennen.
Sind es Meyls Skalarwellen ? (Die auch beim sehr erfolgreichen SE-5 implementiert sind)
Gibt es hier eine auf den Punkt gebrachte eindeutige Definition, vor allem der Profis und langjärigen Praktiker hier im Forum ?

2.) Ich arbeite seit einigen Jahren sehr erfolgreich mit Radionik. Allerdings mit einer Einschränkung; Wenn es um mich Selbst geht. Trotz gleicher Vorgehensweise wie bei anderen Probanten sind die Ergebnisse am eigenen "System" eher dürftig und unbefriedigend.
Geht dies nur mir so, oder gibt es hier im Forum noch mehr Anwender die diese Problematik kennen? Falls ja, wäre es interessant zu erfahren, ob es hierfür bekannte Gründe, vielleicht auch Lösungsvorschläge gibt.
Ein Überlegeung wäre dann auch, ob Radioniker sich nicht gegeseitig "aushelfen" könnten.


Es würde mich freuen, eure Meinungen und Anregegungen hierzu lesen zu dürfen


Viele Grüße und noch ein schönes Wochenende
Papillon

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Beitragvon Radio aktiv » 14.02.2010, 16:13

Hallo Papillion,

ich schätze Marco Bischof sehr und unabhänig von ihm möchte ich "elektronische Magie" etwas auseinander nehmen:

Nur ein Mensch, der vor zwei bis drei Jahunderten vor uns gelebt hat, ist ein Licht mittels Schalter anzumachen schon so etwas wie Magie. Ganz zu Schweigen von Fernbedienungen, Handy und Satellitenfernsehen. Von diesem Standpunkt ist die Elektronik schon Magie.

Beten ist auch eine Art Ritual-Magie. Lustig wird es nur, sich darüber mal mit einem Theologen darüber zu unterhalten. Das Mudra der Gebetshaltung hat schon grundsätzlich heilende Wirkung. Darum finde ich "Computer die Beten" schon eine interessante Bezeichnung.

Claudio sagte schon woanders, dass Radionik und Computer ein Hype ist, der besonders bei uns verbreitet ist. Jedoch ist der Computer auch nur ein Hillsmittel. Einer seiner Stärken ist die stetige Wiederholung, welche beim SE-5 und beim Lernen angewandt wird. Eine andere Stärke vom Computer ist, dass er hilft eine Struktur in den Ablauf zu bringen.

Ok, ich hab kein SE-5 und möchte keinen kaufen. Der Grund ist der, dass ich Techniker bin. Wenn ich einen hätte würde ich sofort auseinander nehmen und es würde nur das bestätigen, was ich sowieso schon weiß. Trotzdem, ich finde den SE-5 als super radionisches Gerät. Den dazu sprichst Du Mayrl Skalarwellen an, meist Möbius-Schleifen (bifilare Wicklungen) und Mäander (auch Spiralen, wenn man auf Drumherum achtet). Skalare kommen vom Vekorrechnen und sie haben keinen Richtungspfeil! Also Geschichten über Längs- und Querwellen kann kam schnell vergessen. Das Interessante an dieser Betrachung ist, wenn sich zwei Vektoren in der Summe zu Null addiert, heißt das noch lange nicht, dass da NICHTS ist. Darum funktionieren radionische Geräte im üblichen Sinne NICHT.

Ja, die Quantenphysik biete vieles, womit man die Radionik erlären könnte. Jedoch sehe ich darin ein Hype der wissenschaftlichen Gläubigkeit. Da ich Techniker bin, braucht auch mein Verstand eine "wissenschaftliche Erklärung" und dafür verwende ich das Modell von Burkhard Heim. Glauben brauche ich daran nicht, denn dieses Modell läßt viele Möglichkeiten offen, mein Verstand ist zufrieden und damit neutraliesiert!

Im Buch zur String-Theorie "Elegandes Universum" von Peter Green wird gefragt, ob es möglich ist, durch Wände zu gehen. "Möglich schon, aber sehr unwahrscheinlich" ist die Antwort. Also, wenn ich etwas für möglich halte, brauche ich noch lange nicht daran glauben. Damit kann ich "offen" und "kritisch" zugleich sein.

Claudio nennt es "Arbeitshypothese" und z.Zt. ist "Projektion" die Nummer 1. Eine Hypothese ist noch lange keine Theorie. Bis zu einer Theorie sehe ich die Radionik noch als viel zu jung an und von einer eindeutigen Definition sind wir auch noch weit weg. Im Phänomen Radionik ist noch so vieles unbekannt, dass das wissenschaftliche Axiom der "Eindeutigeit" wichtiges Unbekanntes ausschließen kann. Die Naturwissenschaften sind eher induktiv. Jedoch für vieles benötigt man eher den dektutiven Blick. F A Popp ist trotz Physiker als Vitalist verschriehen und sein Biophoton werden darum auch nicht anerkannt.

Im Modell von B. Heim lassen sich die Biophotonen in der 5ten bis 6ten Dimension betrachten. Radionik sehe ich in der 7ten und 8ten Dimension angesiedelt. Wenn man Überlicht als Möglichkeit sieht, kommt man mit der Relativitätstheorie auch bis max 6ten Dimension, sonst nur bis zur 4ten. Die Quantenphysik schaftt es sowieso bis zur 6ten Dimesion. Trotz M-Theorie sehe ich sie noch außerhalb der 7ten Dimension. Das ist meine Arbeitshypothese.

R.a.
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Beitragvon Papillon » 14.02.2010, 18:17

Hallo Radio aktiv,

das mit der Projektion ist ein interessanter Aspekt.
Ich denke daß Radionik schon seit tausenden von Jahren, wenn nicht sogar fast seit Anfang der Menschheit praktiziert wird.
Sind nicht schon die Höhlenmalereien der Steinzeit (z.B. Jagdszenen) ein vergegenwärtigen bzw. "in die Gegenwart holen" eines gewünschten oder beabsichtigten Ereignisses ?
Sind nicht schon die uralten tibetischen Gebetsmühlen Radionikinstrumente ?
Projezieren nicht auch Gebet, Ritualmagie, Sympathiezauber oder Rituelle Gemeinschaftszeremonieren einen erwünschten Film auf die große Leinwand des Lebens ?
Die Art der (Hilfs-)Mittel und der Techniken scheint hier wohl unterschiedlich, der Grundkonsens aber wohl derselbe zu sein.
Auch ich bin von Beruf Techniker und habe mich u.a. auch mit der Heimschen Quantenfeldtheorie beschäftigt, wobei ich zugeben muß, dass ich damit an meine Grenzen stoße. Ohne diese Theorie werten zu wollen .....MIR wird es da zu abstrakt und zu schwammig. Allerdings hatte mir meine Sohn bei einer Diskussion vor einigen Tagen erzählt, daß mittlerweile mathematische Berechnungen bis in die 8. Dimension möglich sind.
War ich schon baff erstaunt.
Wie auch immer, als Techniker behaftet einen doch schon der "Makel" auch noch ein Analysesytem analysieren zu wollen.
Ein Aspekt dieser meiner 1. Frage war u.a. auch ein Bezug zu Punkt 2.
Eine rationales Verständnis der Gesetzmäßigkeiten hinter der Radionik hätte natürlich auch zur Folge die radionische Arbeit verfeinern und optimieren zu können.
Daß Erfahrung, Wissen, Präzision und eine gewisse (Selbst-) Entwicklung und Reife der radionischen Tätigkeit förderlich sind bestreitet sicherlich niemand.
Es scheint aber auch Fehlerquellen bzw. Blockaden bei der Eigenbehandlung zu geben. Zumindest was mich betrifft.
Würde mich freuen, hierzu auch Eure Erfahrungen und Meinungen zu lesen.

Grüße
Papillon

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Beitragvon Radio aktiv » 16.02.2010, 11:45

Selbstbehandlung ist eine Herausforderung. Denn man bekommt es mit dem eigenen blinden Fleck zu tun. Dies trifft auch bei der Fremdbehandlung zu. Doch entscheidet die Zeit bzw. eigene Entwicklung, ob nur Linderung oder tatsächliche Heilung stattgefunden hat.

Aus der TCM gibt es ein Spruch:"Was man am stärksten liebt bzw. ablehnt, dort ist das größte Ungleichgewicht".

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Nur am Anfang war es bzgl. Radionik ein Makel für mich Techniker zu sein. Bei der Schaltungstechnik hatte ich damals gedacht, die wollen mich auf den Arm nehmen. Heute weiß ich, wie größtenteils nebensächlich diese Schaltungstechnik ist. Und man braucht nicht mir mit einer wissenschaflichen Märchenstunde zu kommen, um mir zu erklären, wie Radionik funktioniert.

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Die Projektions-Techniken sind uralt. Dass die Radionik sich auch damit beschäftigt, finde ich sehr interessant. Was ich jedoch schade finde, ist das hinter der Projektion stehende Analog-Prinzip so strikt von der Normalwissenschaft abgelehnt wird.

R.a.
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