von Radio aktiv » 14.02.2010, 16:13
Hallo Papillion,
ich schätze Marco Bischof sehr und unabhänig von ihm möchte ich "elektronische Magie" etwas auseinander nehmen:
Nur ein Mensch, der vor zwei bis drei Jahunderten vor uns gelebt hat, ist ein Licht mittels Schalter anzumachen schon so etwas wie Magie. Ganz zu Schweigen von Fernbedienungen, Handy und Satellitenfernsehen. Von diesem Standpunkt ist die Elektronik schon Magie.
Beten ist auch eine Art Ritual-Magie. Lustig wird es nur, sich darüber mal mit einem Theologen darüber zu unterhalten. Das Mudra der Gebetshaltung hat schon grundsätzlich heilende Wirkung. Darum finde ich "Computer die Beten" schon eine interessante Bezeichnung.
Claudio sagte schon woanders, dass Radionik und Computer ein Hype ist, der besonders bei uns verbreitet ist. Jedoch ist der Computer auch nur ein Hillsmittel. Einer seiner Stärken ist die stetige Wiederholung, welche beim SE-5 und beim Lernen angewandt wird. Eine andere Stärke vom Computer ist, dass er hilft eine Struktur in den Ablauf zu bringen.
Ok, ich hab kein SE-5 und möchte keinen kaufen. Der Grund ist der, dass ich Techniker bin. Wenn ich einen hätte würde ich sofort auseinander nehmen und es würde nur das bestätigen, was ich sowieso schon weiß. Trotzdem, ich finde den SE-5 als super radionisches Gerät. Den dazu sprichst Du Mayrl Skalarwellen an, meist Möbius-Schleifen (bifilare Wicklungen) und Mäander (auch Spiralen, wenn man auf Drumherum achtet). Skalare kommen vom Vekorrechnen und sie haben keinen Richtungspfeil! Also Geschichten über Längs- und Querwellen kann kam schnell vergessen. Das Interessante an dieser Betrachung ist, wenn sich zwei Vektoren in der Summe zu Null addiert, heißt das noch lange nicht, dass da NICHTS ist. Darum funktionieren radionische Geräte im üblichen Sinne NICHT.
Ja, die Quantenphysik biete vieles, womit man die Radionik erlären könnte. Jedoch sehe ich darin ein Hype der wissenschaftlichen Gläubigkeit. Da ich Techniker bin, braucht auch mein Verstand eine "wissenschaftliche Erklärung" und dafür verwende ich das Modell von Burkhard Heim. Glauben brauche ich daran nicht, denn dieses Modell läßt viele Möglichkeiten offen, mein Verstand ist zufrieden und damit neutraliesiert!
Im Buch zur String-Theorie "Elegandes Universum" von Peter Green wird gefragt, ob es möglich ist, durch Wände zu gehen. "Möglich schon, aber sehr unwahrscheinlich" ist die Antwort. Also, wenn ich etwas für möglich halte, brauche ich noch lange nicht daran glauben. Damit kann ich "offen" und "kritisch" zugleich sein.
Claudio nennt es "Arbeitshypothese" und z.Zt. ist "Projektion" die Nummer 1. Eine Hypothese ist noch lange keine Theorie. Bis zu einer Theorie sehe ich die Radionik noch als viel zu jung an und von einer eindeutigen Definition sind wir auch noch weit weg. Im Phänomen Radionik ist noch so vieles unbekannt, dass das wissenschaftliche Axiom der "Eindeutigeit" wichtiges Unbekanntes ausschließen kann. Die Naturwissenschaften sind eher induktiv. Jedoch für vieles benötigt man eher den dektutiven Blick. F A Popp ist trotz Physiker als Vitalist verschriehen und sein Biophoton werden darum auch nicht anerkannt.
Im Modell von B. Heim lassen sich die Biophotonen in der 5ten bis 6ten Dimension betrachten. Radionik sehe ich in der 7ten und 8ten Dimension angesiedelt. Wenn man Überlicht als Möglichkeit sieht, kommt man mit der Relativitätstheorie auch bis max 6ten Dimension, sonst nur bis zur 4ten. Die Quantenphysik schaftt es sowieso bis zur 6ten Dimesion. Trotz M-Theorie sehe ich sie noch außerhalb der 7ten Dimension. Das ist meine Arbeitshypothese.
R.a.
Alles was ich hier schreibe ist meine Sicht der Welt. Diese Sicht erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.