von Radio aktiv » 21.08.2009, 09:54
Stimmt, die beiden Links sind etwas provokativ und sollten zum hinterfragen anregen! Darum sehe ich die Antwort von Claudio mehr als berechtigt.
In der Radionik beginnt man mit einer Idee.
Dittmer beschreibt die üblichen Raten als Wortraten. In Buchstabenraten (Codes) geht man dann ganz anders vor:
1. Zuweisung von Buchstabe zu einer Rate.
2. Zusammenfassung der Ratenkette über ein Algorithmus.
Ich schätze, die Idee im ersten Link ist die, das der ASCII-Code durch Computer und I-Net weiltweit verbreitet ist und durch seine Häufigkeit in der Verwendung im Feld manifestiert hat. Ob er funktionert, ist eine ganz andere Sache. Darum testen, testen, testen,... und nicht einfach übernehmen.
In den Wortraten ist keine innere Ordnung bekannt. R. Drown hatte wahrscheinlich eine, doch auch diese ist uns unbekannt.
Es ist davon auszugehen, dass es eine Ordung in den Raten gibt, die uns noch unbekannt ist. Umgekehrt, wird jeder der testet feststellen, dass es keine Willkür gibt!
Ich gehe mal davon aus, dass in radionischen Computer-Systemen bekannte Wortraten bzw berechnete Codes nach o.g. Schema gibt.
Das eigentliche Problem liegt nach meiner Ansicht ganz woanders.
Wenn wir eine Rate für den Begriff "Baum" herstellen wollen, hat jeder im "Hinterkopf" eine andere Vorstellung. Der eine sieht eine Eiche, der nächste eine Buche,.... usw. Haben sich mehrer auf einen Baum geeinigt, wird sich trotzdem keiner den selben Baum vorstellen....
Dieses Beispiel ist noch leicht im Vergleich zu abstrakten Begriffe wie Liebe, Freiheit, usw.
Der Sinne der Rate ist, nach meiner Ansicht, dass sich der "Hinterkopf" leichter eine gegebens bekanntes Feld einlinken kann und nicht jedesmal neu assoziativ arbeiten muß.
Die stelle ich mal zur Diskussion.
LG
R.a.
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